Zusammen Stark -
Verbundschule der Standorte Hünger und Tente

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Gefahr durch den Toten Winkel


Für die Kinder der Grundschule Am Haiderbach begann der Schultag am Donnerstag am Standort Tente besonders spannend. Schließlich steht trotz der Nähe zur Freiwilligen Feuerwehr nicht oft ein großes Feuerwehrauto auf dem Schulhof. Die 5 Klassen des 2. bis 4 Schuljahres erfuhren dann auch bald, was es damit auf sich hatte. Marius Esser von der DEKRA war zu Besuch in der Grundschule um den Kindern anschaulich die Gefahren des Toten Winkels nahe zu bringen. Für den Aktionstag am Haiderbach hatte Esser kurzerhand die Freiwillige Feuerwehr ins Boot geholt. So konnten die Kinder nicht nur wichtige Erfahrungen zur Sicherheit im Straßenverkehr sammeln, sondern in die Wartezeit durch spannende Beobachtungen rund um das Feuerwehrauto verkürzen. Doch damit nicht genug: aufgrund der Aktualität des Themas schloss sich der WDR an und begleitete zwei Klassen mit der Kamera durch die Aktion. Schon in der einführenden Theoriezeit, die Esser kindgerecht und abwechslungsreich gestaltete, wurde klar, wieso ein solcher Aktionstag unverzichtbar ist. Die Kinder erzählten viele Geschichten rund um Gefahrensituationen auf dem Schulweg. Oft mit im Spiel dabei: ein großes Fahrzeug, dessen Fahrer die Kinder scheinbar nicht wahrnehme. Woran das liegt erarbeiteten die Dekra Mitarbeiter mit den Schülern dann sowohl theoretisch als auch praktisch. Besondere „Ah- Momente“ bescherten dabei wohl die kurzen Videoclips und der eigene Blick vom Führerhaus hinab auf den Schulhof. Die um das Feuerwehrauto drappierten Pappfiguren, Fortbewegungsmittel und Trinkflaschen waren aus der erhöhten Sitzposition nicht direkt erkennbar. Erst der Blick in den Spiegel hilft, doch davon gab es ganz schön viele im Inneren des Feuerwehrautos. So erfuhren die Kinder, wie schnell es zu einem versehentlichen Unfall kommen kann, wenn sie nicht selbst mithelfen. „Fahre niemals rechts vorbei! Einen LKW zu überholen lohnt sich nicht!“ mahnte Esser die Schülerschaft. Die letzte Klasse war gegen 13 Uhr fertig und machte sich um viele Erfahrungen reicher auf den Rückweg. Dabei hatten viele von ihnen sicherlich einen besonders aufmerksamen Blick auf die anderen Verkehrsteilnehmer. Einige kamen eine halbe Stunde später als der eigentliche Unterrichtsschluss aus der Schule, doch das störte durch diese kurzweilige und lehrreiche Aktion der DEKRA niemanden. Herzlichen Dank an die DEKRA, die Freiwillige Feuerwehr und den WDR!

Siehe auch: "Kinder über den Toten Winkel aufklären" von Theresa Demski, RP ONLINE, 29.03.2019.


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